logo_frei

how to not kill your plants

Vielleicht habt ihr euch nach meinem letzten Beitrag sogar ein paar Pflanzen angeschafft und seid jetzt stolze Besitzer eines wunderschönen, grünen, wachsenden Wesens, an dem ihr jeden Tag teilhaben könnt. Vielleicht habt ihr euch lange schlau gemacht, welche Pflanze bei euren Lichtbedingungen und eurem Pflegeaufwand ideal bei euch wächst und vielleicht habt ihr auch einfach spontan eine schöne, exotische Pflanze mitgenommen. Nicht verzagen –  es wird ihnen sicherlich wunderbar bei euch gehen und gebe euch ergänzend ein paar Tipps mit auf den Weg. Hier ist der ultimative Mini-Guide – how not to kill your plants:

Kakteen und Sukkulenten brauchen nicht viel Wasser, aber viel Licht. Pilea sind sehr anspruchslos.

mein neuester Mitbewohner: Calathea Warscewiczii

1. Gruppieren

Es ist tatsächlich so: Je mehr Pflanzen ihr besitzt, desto leichter ist die Pflege. Wenn ihr eure Pflanzen gruppiert, erzeugen sie ein eigenes, kleines Raumklima und es ist ihnen sogar möglich, über chemische Botenstoffe zu kommunizieren. Wenn ich Dokumentationen und Artikel dazu finde, bin ich jedes mal perplex über all die Dinge, die in unserer Anwesenheit stattfinden und von denen wir doch rein gar nichts mitbekommen. Was ich jedoch eindeutig merke, ist, dass meine Pflanzen, die ich vor dem Wohnzimmerfenster gruppiert habe, extrem pflegeleicht sind. Selbst die Calathea Orbifolia, die als sehr schwierig gilt, empfinde ich als sehr pflegeleicht.

 

2. Umtopfen

Direkt beim kauf der Pflanze sollte man sich nach einem größeren Untertopf umschauen. Durch mehr Platz wächst die Pflanze nich nur um ein vielfaches schneller, es ist auch noch um einiges leichter, sich um sie zu kümmern und es ist weniger schlimm, wenn man mal vergessen sollte, sie zu gießen. Die Topfgrößen bei Kauf sind oft nur Transportgrößen und auf Dauer zu einengend für die Wurzeln. Das beste Beispiel, das wir wohl alle kennen ist der Basilikum im Supermarkt, der aufgeteilt locker 3 gleich große Töpfe ausfüllt und um einiges besser wachsen wird.

 

3. Besprühen

Ich habe diese Gießkanne schon seit mehreren Jahren im Gebrauch und ich liebe sie. Bei jedem zweiten Gießen werden nämlich auch die Blätter einmal kräftig besprüht. So trocknen sie nicht aus und werden von Staub befreit. Die Planzen bedanken sich in der Regel mit einem satten, aufrechten Blattwuchs.

 

Ficus Benjamini verzeiht auch Anfängerfehler.

 

4. Düngen

Düngen ist wirklich kein Hexenwerk. Besorgt euch einfach eine kleine Flasche Flüssigdünger für Zimmerpflanzen und so alle zwei Wochen und im Winter sogar noch seltener fügt ihr einen kleinen Spritzer in euer Gießwasser hinzu. Damit bekommen eure Pflanzen ausreichend Nährstoffe, sodass ihr erfahrungsgemäß eigentlich gar nicht mehr umtopfen braucht, solange der Platz für die Wurzeln ausreicht.

 

5. Licht

Wenn ich bei Freunden bin und sie eine Pflanze haben, die nicht so gut aussieht, liegt es fast immer am Licht. Es gibt Pflanzen, für die ist Licht so wichtig wie für uns die Luft zum Atmen. Ein direkter Fensterplatz ist da Überlebensnotwendig und vor einem Nordfenster haben sie in der Regel nicht einmal eine Chance. Auch für dunkle Ecken gibt es geeignete Pflanzen, aber gerade hier ist die Auswahl geringer und es macht durchaus Sinn, sich vor dem Kauf einmal durchzulesen, ob die Pflanze bei mir auf Dauer überhaupt überleben kann, oder ob ich mein Geld lieber sparen sollte.

 

 

pin it:

3 Comments

  • Katharina Freundorfer
    4 Monaten ago

    Geil danke Jana




    0



    0
  • Melissa
    1 Monat ago

    Wo holst du denn deine tollen Töpfe her?




    0



    0
    • Jana
      1 Monat ago

      diese betontöpfe sind von Granit




      0



      0

Leave A Comment

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .

You Might Also Like