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über die gefahren von Schwarz und weiß

„Ich ess ja eigentlich kein Fleisch, ich bin nur einmal schwach geworden. Ich weiß nicht, ich hatte einfach diesen Moment, da konnte ich nicht anders. Ich fühle mich auch ganz schön schlecht deswegen…“

Meine Freundin fängt an, sich vor mir zu rechtfertigen. Ich weiß nicht wieso. „Das ist doch super, dass du ein Bewusstsein hast. Dass du dir überhaupt Gedanken machst, was da auf deinem Teller landet und mit der Umwelt passiert. Wenn du ab und an oder zu besonderen Anlässen mal Fleisch isst, dann ist das doch ok, das ist doch deine Entscheidung.“

Ganz so einfach ist das aber nicht, weil wir uns aus irgendeinem Grund mit einem Kompromiss angreifbarer machen, als wenn wir komplett auf unsere Umwelt, Mitmenschen und Tiere scheißen. Ich weiß nicht, wo diese Entwicklung herkommt, oder ob es die schon immer gab, aber ich bin der festen Überzeugung, dass es die falsche ist. Weil sie jeden Schritt in die richtige Richtung mehr behindert als fördert.

Ich glaube, dass ein richtiges Bewusstsein für die Umwelt ein Prozess ist, der sehr lang ist. Weil wir Menschen eine faszinierende Gabe besitzen: Das Verdrängen. Wenn wir all das Elend, von dem wir Tag für Tag mitbekommen, nicht ausschalten könnten, würden wir entweder durchdrehen oder unseren Lebenswillen verlieren. Wir wissen, dass ein paar tausende Kilometer ein elendiger Krieg herrscht und schauen trotzdem unsere Seifenoper im Fernsehen und versuchen die schlimmen Bilder aus den Nachrichten zu vergessen. Wir wissen, dass ein paar hundert Kilometer Gänsen mit Trichtern und aller Gewalt Futter in die Hälse gestopft wird, aber so eine Gans zu Weihnachten ist doch immerhin Tradition…

Jetzt gibt es immer mehr Menschen, die sagen ich mach das alles nicht mehr mit. Es gibt sogar Leute, die den totalen Ausstieg wählen, Selbstversorger werden und ihr eigenes Ding machen. Dann gibt es Menschen, die einfach etwas tun, aber trotzdem nicht perfekt sind und das sind die Personen, die mit der meisten Kritik zu kämpfen haben. Von allen Seiten.

Ich möchte versuchen, zu erklären, wieso das so ist:

Wenn du zum Beispiel Vegetarier bist, wird es eine Gruppe von Menschen geben, die das gut findet. Es gibt allerdings eine weitere große Gruppe, die der Meinung sind, dass du im Grunde gar nichts richtig machst, weil du kein Veganer bist, keinen autarken Lebensstil führst oder auch fliegst. Für diese Menschen bist du inkonsequent – Prinzip ganz oder gar nicht. Für die Gruppe der Fleischesser und der kompletten Verdränger bist du ein Dorn im Auge, weil du du all das Negative in der Welt und das, was man so gerne verdrängt wieder hervorrufst. Diese Menschen neigen oft zu Trotzreaktionen. „hm, lecker Fleisch“, „ihr esst meinem Essen das Essen weg“ haben diese Menschen sicher schon öfter als einmal gehört. Wenn du den Mittelweg nimmst, dann bist du entweder ein hoffnungsloser Weltverbesserer oder du machst im Grunde gar nichts richtig.

Aber was ist, wenn ich Fleischesser bin? Wenn ich diese schöne Moncler Jacke sehe, gefüllt mit Daunen und einem dicken Pelzkragen und mir denke ‚mir doch egal, ich find die halt schön‘? Wenig passiert dann. All die Menschen, die zwar vielleicht kein Fleisch essen, niemals Pelz tragen würden aber vielleicht auch gerne mal ein Paar Lederschuhe kaufen bleiben ruhig, weil ihnen oft genug von allen Seiten klar gemacht wird, wie überflüssig sie sind und dass sie im Grunde gar nichts richtig machen. Wieso nicht selbst so eine Jacke kaufen? Macht ja offensichtlich keinen Unterschied, weil man ja so oder so kein guter Mensch ist. Von anderen Fleischessern wird auch keine Kritik kommen, weil es sie eben nicht kümmert.

Das ist der Grund, weshalb so viele Blogger Pelz tragen und damit wahnsinnig erfolgreich sind. Das ist auch der Grund, weshalb ich nie schreibe, was ich spende und was ich privat tue. Wenn ich sage, ich spende 20% von dem Projekt, das ich umsetze wird gleich darauf kommen ‚wirklich traurig, dass du nicht gleich 50% spendest.‘ oder ‚wieso spendest du denn nicht alles?‘ Es ist leichter, gar nichts zu spenden, als einen Teil. Als ich einmal schrieb ich helfe ehrenamtlich einmal die Woche bei der Tafel kam als Reaktion „Wieso denn nur einmal?“ Ich schreibe ungern darüber, wie ich mich ernähre und ich traue mich kaum zu sagen, dass ich Daunenproduktion für eine der grausamsten Sachen halte. Weil ich mich damit angreifbar mache. Weil ich weiß, wie der erste Kommentar lauten wird: Du bist doch auch nicht perfekt.

Niemand von uns ist perfekt, wir alle haben Leichen im Keller. Aber schlimm sind die Personen, die deshalb gar nichts machen. Jeder Mensch kann seinen Teil beitragen, egal wie klein er ist. Ein kleiner Schritt nach vorne ist immer noch besser als einfach stehen zu bleiben.

Das sagte einmal mein Professor in einer Landschaft und Naturhaushalt Vorlesung auf den Kommentar, dass man doch sowieso nicht alles richtig machen könne und ich habe es bis heute nicht vergessen.

31 Comments

  • 8 Monaten ago

    Toll geschrieben. Im Endeffekt muss jeder das tun, was er für richtig hält. und so lange man am Ende des Tages mit einem Lächeln in den Spiegel gucken kann, ist doch alles prima.

    Zum Glück sind wir nicht alle gleich und vor allem nicht perfekt




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  • Constanze
    8 Monaten ago

    Ich bin auch nicht schwarz oder weiß. Es gibt immer ein dazwischen. So lange das Gehirn mitspielt und man ein Gewissen hat. Da tut man schon eine Menge. Und ich stehe dazu, wenn ich Fleisch esse oder verzichte. Plastik meide, aber doch mal etwas kaufe, das in Plastik verpackt ist. Ich meine, wir können die Welt nicht komplett ändern. Aber jeder mit einem kleinem Stück, das bewirkt auch schon viel. Egal worum es da geht!




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  • Jane Jones
    8 Monaten ago

    Danke !




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  • 8 Monaten ago

    Toller Beitrag Jana!




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  • 8 Monaten ago

    Wahre Worte -Toll geschrieben!




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  • 8 Monaten ago

    Genau das habe ich mir auch schon öfter gedacht. Ich weiß nicht, woher der Drang kommt, alle Menschen in Kategorien einordnen zu wollen. Man ist „Fleischesser“ oder „Veganer“ – dazwischen darf man wohl gar nicht mehr stehen. Das ist einfach Quatsch.
    Man kann auch bewusst leben und sich trotzdem mal ein Schnitzel gönnen oder ein Shirt von H&M. Hauptsache man ist sich der Konsequenzen bewusst und erklärt nicht jeden Tag zur einer Ausnahme.




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  • 8 Monaten ago

    Ein wirklich toller Beitrag und du hast es auf den Punkt gebracht. Man muss sich nur vor sich selber rechtfertigen und nicht vor anderen.

    Liebste Grüße und einen tollen Sonntagabend
    Veni
    venilista.de




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  • 8 Monaten ago

    Du sprichst mir aus der Seele! Ich verstehe nicht, warum Menschen immer so geil aufs Verurteilen sind und andere nicht einfach leben lassen können. Von mir aus kann ja jeder denken, was er will – er kann es aber gerne für sich behalten, wenn es darum geht, andere einfach bloßstellen zu wollen, um sich dann selber besser bzw. als etwas Besseres zu fühlen. Das ist so erbärmlich. Danke auf jeden Fall für diesen Post.

    Lieben Gruß
    Eve von http://www.eveblogazine.com




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  • Melanie
    8 Monaten ago

    Hi Jana,
    WOW-immer wieder beweist du, dass in dir so viel mehr steckt als ’nur‘ der Sinn für
    Mode. Du äußerst dich zu ernsten Themen (,bei denen es nicht immer leicht ist den richtigen Ton zu treffen; und schon gar nicht, es jedem recht zu machen) und bist dabei immer so verdammt ehrlich, bringst einfach DEINE persönliche Meinung dazu ein, ja scheißt (sorry für das S-WORT) darauf, was andere vielleicht davon denken könnten.
    Außerdem weiß ich genau was du meinst (bezogen auf den Artikel), es gibt bloß das Eine oder eben das Andere, was dazwischen hat keinen Platz, du gehörst nirgendwo dazu (‚Du musst dich mal entscheiden!‘, heißt es dann oft).
    Und exakt das lässt sich auf so viele Situationen/Bereiche (nicht nur auf den Bereich Ernährung) übertragen…

    DANKE für so viel Köpfchen und natürlich Stil

    Lg Melanie




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    • Jana
      8 Monaten ago

      vielen Dank für den lieben Kommentar. ich hab mich echt gefreut




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  • 8 Monaten ago

    Toll geschrieben. So ist es!
    LG Steffi / redseconals.com




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  • Sarah
    8 Monaten ago

    Liebe Jana,
    ich lese deinen Blog schon seit Ewigkeiten und kann mich noch bestens an eines deiner Outfitfotos erinnern, Rock und Rüschenbluse in deinem Zimmer unter dem Dach. Obwohl ich mich selbst kaum noch für Mode begeistern kann, lese ich deinen Blog immer noch regelmäßig, weil mich Artikel wie dieser immer wieder begeistern.
    Du sprichst mir damit wirklich aus der Seele!
    Liebe Grüße
    Sarah




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  • 8 Monaten ago

    So ein guter Text, habe dem nichts hinzuzufügen. Du hast mal wieder die Nägel mit Köpfen getroffen und sprichst etwas an, was sonst wahrscheinlich keiner der großen Blogger würde.

    Grüße, Malina
    http://malinaflorentine.de




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  • 8 Monaten ago

    Einen sehr klugen Professor hattest du da. Als ich beschlossen habe, kein Fleisch und keine Milchprodukte mehr zu essen, kam nur „ja und dadurch verbesserst du jetzt die Welt?“ Ja – zumindest ein bisschen. Denn ich finde auch, dass jeder seinen Teil dazu beitragen kann. Egal wie klein dieser Teil ist. Aber darüber braucht man mit manchen Menschen gar nicht zu reden, weil man es ihnen eh nicht recht machen kann. Also bleib ich ganz ruhig &häng meine Essgewohnheiten nicht an die große Glocke. Daher kann ich dich super gut verstehen. Manche Sachen muss man nicht groß breittreten. Manchmal reicht es, wenn man selbst weiß, dass man einen Teil dazu beiträgt bzw versucht, die Welt ein bisschen besser zu machen.

    Ganz liebe Grüße,
    Josie von http://www.josieslittlewonderland.de




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  • 8 Monaten ago

    Was für ein toller Text. Das sind die kleinen Hater in uns, die alles Mies finde müssen. Ist es nicht aber trotzdem immer nur ein kratzen an unserer eigenen Nase? Und durchs Haten werden doch nur die kleinen Schlechte Gewissensbisse zerstört…. Denken sie.
    Ich freue mich, wenn jeder sein Ding macht. Und ich mache mein Ding. Das läuft doch dann am Besten?!
    LG Conny




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  • 8 Monaten ago

    Leider wahr. Häufig genug müssen Menschen andere schlecht reden, um sich selbst besser zu fühlen. Dann suchen sie noch bei denen Fehler, die wirklich einen Schritt nach vorne gehen, nur um sich innerlich irgendwie beruhigen zu können. Der andere ist eben auch nicht perfekt.
    Von der vegetarischen Ernährungsweise will ich gar nicht anfangen. Oft genug musste ich mir da schon Sprüche anhören oder auf mir herumhacken lassen, weil ich ja trotzdem Lederschuhe trage.. Der Kommentar deines Profs sagt eigentlich schon alles – da fällt mir nicht mehr zu ein.




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  • 8 Monaten ago

    Wie wahr. Da fällt mir ein altes Kinderlied ein..
    Viele kleine Menschen, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun… können das Gesicht der Welt verändern.




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  • 8 Monaten ago

    Sehr schön geschrieben! Endlich jemand der so wie ich denkt!
    Alle denken weiss oder schwarz. Dabei wäre es niemals so weit gekommen, wenn alle einen Beitrag geleistet hätten. Bzw. wenn alle sich bewusster Gedanken machen würden!

    Liebe Grüsse ♥ Nissi
    http://www.nissimendes.ch
    Instagram // Bloglovin




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  • 8 Monaten ago

    Tolles Zitat von deinem Professor – ich verstehe auch, dass du dich nciht angereifabr machen willst, aber bewusster Konsum ist doch auch irgendwie ein Prozess – und ihn zu teilen stößt vielleicht auch bei anderen Prozess an. Ich bin gerade auch sehr am hadern wie weit ich meine Gedanken in diese Richtung öffentlich machen soll, aber ich denke es ist schon der Schritt in die richtige Richtung. LG *thea




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  • 8 Monaten ago
  • 8 Monaten ago

    Liebe Jana, ein Text, den ich so gern mit unterschreibe!




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  • 8 Monaten ago

    Sehr gut auf den Punkt gebracht! GENAU das ist das Problem. Es gibt entweder nur die ganz extremen, die alles perfekt machen oder die, die garnichts machen. Diese Einstellung finde ich sehr gut. Jeder muss seinen eigenen Weg finden. Wichtig ist nur, das man sich darüber Gedanken macht. Ich kaufe keine Faire Kleidung – achte dafür aber darauf nur Dinge zu kaufen deren Qualität gut ist und die ich lange trage. Ab und an auch mal nicht. Das ist eigentlich NICHTS und viel zu wenig, das weiss ich selbst. Aber wenigstens ist es mehr, als immer nur bei Billigketten zu kaufen und die Hälfte mit Schild im Schrank zu haben oder zu glauben man braucht 10 Bikinis als Auswahl. Man muss soviel tun um mit sich selbst im Einklang zu sein.

    Liebe Grüsse
    Sylvia
    http://www.mirrorarts.at/




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  • 8 Monaten ago

    Du sprichst mir aus der Seele! Ich kann mit diesen ganzen Extremen nichts anfangen… Ich kaufe mir lieber ein gutes Paar Lederballerinas als jeden Sommer ein neues Plastikpaar weil die alten vergammelt sind. Genauso könnte und möchte ich auch nie auf bestimmte Lebensmittel verzichten…
    Jeder kleine Schritt von jedem einzelnen ist super und wichtig!




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  • 8 Monaten ago

    kompilment! richtig gut geschrieben und erklärt! Mir geht es auch oft so, das ich überlege was jetzt eigentlich richtig oder falsch ist und wende mich dann an Personen die mich ‚beeinflussen‘ wollen – da schlussendlich meine Entschluss ganz anders ausgefallen wäre

    Lieben Gruß
    Nadine von lnrnadine.com




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  • Hey Jana,
    toller Beitrag! Ich finde auch, dass jeder Schritt zu einem bewussteren Konsumieren Anerkennung verdient. Jeder sollte seine Meinungen zu Themen, die ihn/sie bewegen frei äußern dürfen und sich in diesem Zusammenhang nicht noch dafür rechtfertigen müssen, dass er/sie nicht in jeder Lebenslage „konsequent“ nachhaltig sei.Ich kenne diese „Ganz oder garnicht“-Leutchen sehr gut und stehe immer wieder vor jenen Diskussionen, die Du ansprichst.
    Ein wirklich toller Beitrag, der hoffentlich einige Leuten zum nachdenken bringen wird!
    Vielen Dank dafür und liebe Grüße (auch aus Münster :-))!
    Kerze von Waldsinnig




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  • 8 Monaten ago

    Wow ein wirklich super toller Beitrag. Ich finde es einfach so toll das du darüber hier geschrieben hast.
    Wünsche Dir einen tollen Abend.
    Liebe Grüße Lisa
    http://hellobeautifulstyle.blogspot.de/




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  • 8 Monaten ago

    Dein Text ist so toll! Du hast einfach mit allem Recht. Ich esse seit Februar kein Fleisch mehr, bin aber keine Vegetarierin, weil ich nur kein FLEISCH esse. Fisch schon ab und zu. Ich möchte mich aber auch nicht in eine „Gruppe“ drängen lassen, weil was wenn ich einfach wieder einmal Lust auf Fleisch habe? Dann finde ich es nicht so schlimm, weil die ganzen male, die ich KEIN Fleisch gegessen habe, haben der Welt etwas gutes getan. Ich denke mir auch immer: du tust auch schon etwas gutes, wenn du einmal darauf verzichtest. Einmal ist besser als gar nicht, oder?
    Aber wenn ich mal wieder Fleisch essen sollte, hätte ich auch „Angst“ mich dafür rechtfertigen zu müssen. Ich verstehe es, wenn man die Tiere und die Umwelt schützen möchte, aber an aller allererster Stelle stehe ICH, und kein Tief. ICH stehe an erster Stelle. Und alle anderen sollten sich selbst auch an erster Stelle sehen, und wenn jemand dann einen Liter Milch trinkt, weil er es will, und es ihm schmeckt, soll er kein schlechtes Gewissen haben, sondern sich denken „oh, das hat gut getan. Das war lecker“. Oder?
    Ich verstehe absolut, wenn du sagst, du möchtest die ein oder anderen Dinge nicht preisgeben, weil einfach wirklich oft nicht das GUTE gesehen wird, sondern immer nachgehackt wird, warum du es nicht „so“ machst oder „warum nicht gleich so?“. Seid doch einfach dankbar und glücklich darüber, dass man IRGENDETWAS macht. Aber man kann es nie jemanden Recht machen.

    Liebe Grüße,
    Tamara | brunettemanners.at




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  • 8 Monaten ago

    Sehr sehr sehr guter Beitrag!!
    Ich finde das so traurig – Wenn jemand aussteigen will, soll er aussteigen. Wenn jemand überhaupt nichts für die Umwelt tun soll, soll er doch und wenn jemand ein bisschen helfen will, dann soll dieser.
    Jede noch so kleine Hilfe bringt im Gesamten was. Das Verurteilen von anderen Menschen finde ich immer sehr schade – insbesondere, wenn diese einen kleinen Teil beitragen.




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  • vivien_noir
    8 Monaten ago

    Ich finde es schon eher schockierend, dass Radikalität so locker als „Konsequent“ hingenommen wird! Denn nichts anderes sind diese beiden Seiten, die nicht nur „ein bisschen“, „ein paar Schritte“ in die richtige Richtung gehen. Und was mich besonders an Ernährungsdiskussionen stört: sie sind dogmatisch und ideologisch gefärbt, dabei geht’s hier bitte um’s Essen, eine höchstpersönliche Angelegenheit, und nicht um Glauben und Religion. Aber genau dazu wurde Essen und Konsum erhoben.

    lg vivien




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