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Fakestagram – wie du mehr Follower generierst

Jaja, Instagram ist fake. Gestellte Bilder und alles rosa und heile Welt und so und man kann es nicht mehr lesen. Nein, darum soll es hier gar nicht gehen. Auch ich bin mittlerweile genervt von diesen Texten – hier geht es darum, dass man mit einfachem posten gar nicht mehr weit kommt, sondern systematisch vorgehen muss.
In den letzten Wochen sind mir auf Instagram ein paar Dinge passiert, die mir klar gemacht haben, wie die App mittlerweile funktioniert. Um gesehen zu werden und Follower zu generieren, musst du mittlerweile nicht mehr schöne Bilder haben, du musst einfach wissen, wie der Algorithmus funktioniert.
 
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„Hallo Liebes, ich u eine Freundin möchte eine Gruppe in Instagram gründen, in der deutschsprachige Mädels ihre Beiträge posten und jeder der zur Gruppe gehört kommentiert das Bild. Natürlich sind nur die hübschesten Blogger in der Gruppe, damit es auch leicht wird die Bilder zu kommentieren! Es ist wirklich sehr einfach und effektiv! Wenn du möchtest füge ich dich zur Telegram Gruppe hinzu!“ 
– Das schrieb mir vor ein paar Monaten eine Userin auf Instagram Messages und war der Beginn von mehreren Einladungen zu solchen Gruppen. Damals habe ich nicht verstanden, was das soll. Heute verstehe ich es umso mehr: Wenn du in den ersten Minuten/in der ersten Stunde viele Kommentare unter deinem Bild bekommst, dann wird dein Bild von Instragram als interessant eingestuft und im Algorithmus höher gewertet. Es taucht weiter oben auf und wird unter den Hashtags eher als eins der neun beliebten Bilder angezeigt. Dadurch, dass diese User ihre Bilder gegenseitig in einer Spammanier mit Herzchenaugen und Einwortkommentaren kommentieren, gewinnen sie an Sichtbarkeit und wachsen damit schneller.

Dann habe ich mich mit der Zeit darüber gewundert, wieso User plötzlich von einer Sekunde auf die nächste gleich mehrere hundert oder tausend Likes für eins ihrer Bilder gewinnen, bis ich herausgefunden habe die kaufen die. Nicht mehr User kaufen ist das Zauberwort, sondern likes kaufen. Wieso macht man das? Zum einen sieht es gut aus: Viele Leute liken dein Bild, also erreichst du viele Menschen und zum anderen wirst du sichtbarer. Dein Bild wird unter Hashtags gefunden, wahrscheinlich sogar passenden Usern vorgeschlagen. man findet dich viel leichter und man folgt dir eher.

Die dritte, beliebte Masche sind Kettengewinnspiele. Man tut sich mit 15 – 20 Usern zusammen und jeder postet zur gleichen Zeit das gleiche Bild mit Produkten, die verlost werden und schreibt darunter: „Wenn du gewinnen möchtest, folge mir, gehe auf das Profil von XX und folge den Anweisungen unter ihrem Bild“. Unter ihrem Bild steht dann der gleiche Text, nur mit dem nächsten Usernamen: „Wenn du gewinnen möchtest, folge mir und gehe auf das Profil von XY und folge den Anweisungen unter ihrem Bild“, bis man sich durch zig Profile geklickt hat und allen Profilen gefolgt ist. So kann man in einer Stunde superschnell mehrere tausend Follower gewinnen und so etwas machen User, von denen ich es niemals gedacht habe aber es hilft. Ich kenne Instagrammer, die dadurch 100.000 Follower mehr gewonnen haben.
Kann ich es Ihnen übel nehmen? Nein. Wenn du auf Instagram gelten willst, musst du mittlerweile fast nach diesen Regeln spielen, sonst bist du ganz schnell weg vom Fenster. Aber das ist auch der Grund, weshalb ich zur Zeit kaum noch aktiv bin bei Instagram und mir denke, dass die App ihren Peek mittlerweile fast erreicht hat. StudiVZ, Myspace sind mittlerweile dem Untergang geweiht und sogar Facebook ist für Seiten längst nicht mehr so interessant wie früher (und ich kann mich noch genau an die Zeiten erinnern, als alle Unternehmen nur auf die Facebookzahlen geachtet haben). Vielleicht ist es bald mit Instagram genauso. Im Moment musst du allerdings kämpfen um zu gelten und das mit unfairen Mitteln.

27 Comments

  • Luisa
    7 Monaten ago

    Ich verstehe nicht ganz wieso man deiner Meinung nach diesen Regeln spielen „muss“ weil man sonst „weg vom Fenster“ ist.

    Was bedeutet weg? Wieso sollte man da mitmachen? Ist es überhaupt erstrebenswert Millionen von Followern zu haben oder reicht es nicht einfach aus ein paar hundert oder ein paar tausend zu haben, wo dann wirklich ein echter Austausch und Kontakt besteht?
    Auf diese Art nutze ich Instagram und so macht es mir am meisten Spaß.
    Ich habe nicht das Gefühl „weg vom Fenster“ zu sein.
    Instagram ist das, was man daraus macht.

    Insofern finde ich durchaus, dass es bedenklich ist und man es anderen übel nehmen kann, wenn sie das bescheuerte Spiel mitspielen und mich nervt es eher, wenn ich viele Kommentare bekomme, die ganz offensichtlich nur aus Herzchen oder einzelnen Wörtern bestehen ohne dass der User sich mein Bild überhaupt wirklich angesehen hat.

    Dann lieber weniger Likes und Kommentare, dafür ehrlicheren und persönlicheren Austausch.




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    • 7 Monaten ago

      Ich habe die Erfahrung gemacht, dass du eben relativ schnell in der Masse untergehst, wenn so viele Accounts aufpoppen, die in so schneller Zeit mit diesen Mitteln Follower generieren. Und wenn du mit „fairen“ Mitteln spielst, dann wird dein Bild eben meistens gar nicht mehr gesehen, sondern geht irgendwo weiter unten im Feed unter, zwischen all den herzchenkommentierten Bildern, die einfach höher geranked sind. Gerade für Leute, die ihren Schwerpunkt auf Instagram gelegt haben, wird das gerade schwierig mitzuhalten. Ich hab immer Fokus auf den blog hier gelegt, aber da Instagram unter anderem ein medium ist, was ich nutze, ist das natürlich trotzdem ärgerlich, dass sowas überhaupt möglich ist…




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  • Constanze
    7 Monaten ago

    Leider ist bei Instagram bei den meisten Bloggern doch nur noch Werbung im Spiel. Alles ist vermarktet und verlinkt. Alleine das bringt schon Likes. Manchmal frage ich mich, ob die User alle gar keine eigene Meinung mehr haben, denn sofort wird meist geschrieben: oh super, das brauche ich, kaufe ich mir, wo gibt es das…^^ Egal….man muss ja nicht alles schön finden!




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  • 7 Monaten ago

    Ich war früh ein großer Fan von Instagram, aber mittlerweile sieht man nur noch Werbung. Ich habe versucht mit einem eigenen Account auf ehrliche Art und Weise Follower zu gewinnen, aber wenn man nicht mit auf den „Kommentare-for-Likes“-Zug aufspringt, hat man verloren!




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  • 7 Monaten ago

    Auch wenn ich mit knapp 400 Followern in den Augen der einen oder dem anderen wirklich nur einen absoluten Mini-Account habe, freue ich mich bei meinem jungen Account über eine Like-Quote zwischen 20 – 50 %. Vor allem da hier mittlerweile viele qualitativ hochwertige (Presse) dabei sind und sich bereits weiteres hieraus ergeben hat.
    Dennoch vielen lieben Dank für diesen interessanten Artikel




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  • 7 Monaten ago

    Ich finde deinen kritischen Text gut, aber ich habe dabei viel mehr eine einzige Emotion: ich bin sauer. Auf Instagram.
    Dass es überhaupt so weit kommen kann, dass man mit solchen Mitteln spielt, bzw. darüber nachdenken muss, solche Mittel einzusetzen.
    Den ersten Kommentar unter dem Post hier verstehe ich gleich aus mehreren Gründen nicht:

    1) Instagram ist überhaupt nicht, was man draus macht. Instagram war eine Plattform, in welcher ich mir ausgesucht habe, wem ich folge und in dem ich chronologisch auf meine Interessen angepasste Accounts gesammelt hatte. Ich habe alle Fotos chronologisch gesehen und war glücklich damit. Heute wird von einem Algorithmus, der mir kein Stück passt, vorgegeben, was ich sehe. Und genau so mit meinen Fotos. Ich habe die HALBE Reichweite meiner Fotos, die ich vor Einführung des Algorithmus hatte.
    Das ist gemein. Leute wollte meine Fotos sehen und bekommen sie jetzt einfach nicht mehr angezeigt. Das ist doch Bullshit.

    2) Leute haben ein Business, das durch Instagram gestützt wird. Weil Leute bei Hypes auf Social Media nicht mehr klar denken können und kapieren, worauf es eigentlich ankommt, zählen phasenweise immer nur die Zahlen, auf den Plattformen. Du kannst noch so Fake auf Instagram sein, dein Blog kann noch so klein und unwichtig sein, ungepflegt und nicht up-to-date – wenn die Instagram-Zahl stimmt, bist du fett im Business – das ist doch nicht weit genug gedacht von den Firmen!? Deswegen IST Instagram und die Sichtbarkeit auf dem Channel wichtig.

    Ich rege mich über Instagram nur noch auf und handle einen Tag genau wie du und bin einfach nicht mehr aktiv – dann raffe ich mich doch wieder auf und versuche, irgendwie wieder Fuß zu fassen – aber wer jetzt noch nicht riesig ist oder nicht bereit, sich irgendwie da einzukaufen, der hat eben doch keine Chance. Nur, um das mal deutlich zu machen: ich dümple seit Wochen auf genau, exakt der gleichen Follower-Zahl rum. Mal drei runter, mal drei hoch, aber egal was ich unternehme, die Zahl verändert sich nicht. Während sie bei anderen, die zu „unfairen“ Mitteln greifen und z.B. über Loops und Facebook-Gruppen versuchen, den Algorithmus zu überwinden, stetig ansteigen. Mag vielleicht an meinen Fotos liegen, vielleicht kommen sie einfach nicht (mehr) an – aber mit fairen Mitteln ist es eben fast nicht mehr möglich.

    Deswegen kann ich die „unfairen“ Mittel sogar verstehen. Weil sie ein weiteres, noch viel unfaireres Mittel – nämlich den Algorithmus – ein Stück weit aushebeln. Und lieber gehe ich in eine Facebook-Gruppe, wo echte Menschen sich gegenseitig helfen, den Algorithmus auszuschalten, als ein paar Euros in die Hand zu nehmen und mir Likes zu kaufen.

    Schwieriges Thema!




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    • 7 Monaten ago

      Geht mir exakt genauso. Likes runter auf die Hälfte, Follower stagnieren. Und ich will einfach wieder alle Posts meiner geliebten Accounts in der zeitlich erschienen Reihenfolge sehen




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  • 7 Monaten ago

    Ein guter Post! Ich wundere mich immer wieder, wie manche Unternehmen nur auf die Instagram Follower Zahl schauen, obwohl es doch mittlerweile einigermaßen bekannt sein müsste, dass man dort so schnell und einfach mogeln kann. Und dass es letztendlich nichts bringt. Ich bin gespannt, wann die Instagram-Blase platzt!




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  • Sylvia
    7 Monaten ago

    Ach diese Schmuggelei ist einfach nur anstrengend. Ich finde es mühsam das man dauernd überall die Augen offen halten muss ob irgendwer bescheisst. Ziemlich nervig das Ganze.

    Liebe Grüsse
    Sylvia
    http://www.mirrorarts.at – Fotoblog




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  • 7 Monaten ago

    Die Frage, welche sich einem da stellt ist aber wie man mit der Situation umgehen kann, wenn man die Plattform gerne weiterhin nutzen, sich aber nicht in den Kreislauf unlauteren Wettbewerbs ziehen lassen möchte. Mit seiner schlechten Follower-Like Quote zufriedengeben und hinnehmen, dass die eigenen Bilder, welche mit Herzblut erstellt wurden, leider kaum jemandem mehr angezeigt werden, wenn man nicht wie ein Bekloppter direkt nach dem Posten 200 andere Bilder kommentiert?

    Ich persönlich habe keinen Bock auf falsche Spielchen und weigere mich mein Geld zu verbrennen, indem ich Likes oder Follower kaufe, weiß aber auch, dass ich es nicht ewig durchhalte so viel Mühe in einen Instagramkanal zu stecken, der selbst nach Jahren kein nennenswerten Followerzuwachs verzeichnet.




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  • 7 Monaten ago

    Super interessanter Post.
    Eigentlich sehr schade, dass Instagram so geworden ist, aber war wohl auch nur eine Frage der Zeit.
    Ich kann es den Leuten auch nicht verübeln, dass sie zu solchen Mitteln greifen. Trotzdem Schade.




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  • 7 Monaten ago

    Spannend! Ich danke dir für diesen Beitrag. Vor einiger Zeit dämmerte mir ein Zusammenhang zwischen Kommentaren/Likes und der Generierung von neuen Followern. Schön, dass jetzt bestätigt zu lesen. Es ist wirlich schade, dass diese Plattform, die mir immer die liebste war, mittlerweile so von „dedopten“ Accounts geflutet worden ist.




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  • 7 Monaten ago

    Leider habe ich auch lernen müssen, dass viele Instabloggers mit einer hohen Anzahl Follower das einzige Ziehl haben, Dir eine Anfrage zu schicken, sobald Du dann aber auch auf Follow drückst, verlassen Sie Dich wieder! Warum das ganze? Ich verstehe das irgendwie nicht. Viele haben das einzige Ziel, möglichst viele Follower zu generieren, da evtl. Brands aufmerksam werden. Leider ist es so, dass die Anzahl Follower und Likes massgebend sind und nicht die Nachhaltigkeit. Liebe Grüsse aus Zürich, xx Simone




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  • 7 Monaten ago

    Ich finde es sehr schade, dass Insta sich derart entwickelt hat und auch dass viele Blogger etc. auf diesen Zug aufgesprungen sind. Ich haben viele Profile entfolgt weil es nur noch um Besucherzahlen ging. Ich folge zwar noch einigen habe aber meine liebsten und persönlichen KOntakte abonniert.




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  • 7 Monaten ago

    Ach, ehrlich gesagt verstehe ich deinen Post nicht. Und mir geht dieses ewige Instagram-Gebashe tierisch auf die Nerven.
    Für Blogger ließ sich mit schönen Bildern und ihrer bereits großer Followerschaft gut Geld machen, aber wie kann man es einem Netzwerk so übel nehmen, dass es seine Regeln ändert?
    Wie wärs, wenn du einfach wieder anfängst Instagram aus Spaß zu betreiben oder es einfach ganz lässt, wenn alles so schrecklich ist. Aber alle zwei Monate über Instagram, unfaire Nutzer und den Algorithmus her zu ziehen ist einfach nur noch lächerlich und garniert mit einer Clickbait-Überschrift.
    Konzentriere dich auf deinen Blog, hier machst du die Regeln. Soziale Netzwerke liegen nicht in deiner Hand. Man hat höchstens mal eine Weile Glück, wenn es da gut läuft.

    Liebe Grüße,
    Jana




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    • 7 Monaten ago

      nee, also ehrlich gesagt vertehe ich deinen Kommentar nicht. Das hat wenig mit Instagram Bashing zutun, sondern viel mehr damit, dass der neue Algorithmus einige Lücken aufweist, die einige wenige kennen und (aus)nutzen, viele andere aber nicht und sich wundern, weshalb ihre Bilder überhaupt nicht mehr angezeigt werden. Und ob ich mich nun daran beteilige oder nicht, das Gespamme betrifft auch mich als User, der keine dieser Maschen bedient und ich kann mich dem eben nicht entziehen, sondern nur zwischen all dem Spam die Kommentare raussuchen, die direkt an mich gerichtet sind. Und das ist mit Benachrichtigung gar nicht mehr möglich, weil sich mein Handy sonst alle paar Sekunden meldet.
      Da Instagram derzeit noch eins der am häufigsten genutzen Medien von Bloggern, vor allem in Fashion- und Lifestylebereich ist, finde ich dieses Thema durchaus wichtig und relevant, insbesondere, weil ein wirklich großer Teil meiner Leser eben aus Bloggern besteht.




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  • 7 Monaten ago

    Wow ein wirklich super toller Beitrag und ich finde es klasse das du einen Beitrag darüber geschrieben hast.
    Wünsche Dir einen tollen Abend.
    Liebe Grüße Lisa
    http://www.hellobeautifulstyle.blogspot.de




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  • 7 Monaten ago

    Super post! Geht mir auch so. Ich habe kein bock au diese spiele! Ärgert mich zu tode! Es ärgert mich ebe auch, weil ich befürchte, dass es nicht nur au social media so ist, sondern grundsätzlich so au dieser welt. Mit fairen mittel und ehrlicher Arbeit kommt man nicht weit. Leider




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  • 7 Monaten ago

    Einfach nur erschreckend und sehr schade, dass man mit schönen Bildern keinen Erfolg mehr hat. Ich brauche ewig um neue Follower zu bekommen und manchmal ist es einfach total ernüchternd auch zu sehen, was andere für Bilder posten und wieviel Likes und Follower sie dadurch bekommen.
    Ein sehr toller Beitrag.

    LG Caterina
    http://caterinasblog.com/




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  • Caroline
    7 Monaten ago

    Hallo Jana, ich kann deinen Frust sehr gut nachvollziehen – aber was denkst du, wohin geht der Trend? Hast du dir als Bloggerin schonmal überlegt, was ein weiterer Kanal für dich sein könnte oder ein Instrument, um nachhaltig und mit fairen Methoden (resp. organisch) sichtbar zu sein? Das würde mich sehr interessieren. Liebe Grüsse, Caroline




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    • Jana
      7 Monaten ago

      Ja, für mich als Bloggerin ist das der Blog. War es schon immer




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  • 7 Monaten ago

    Dein Post macht mir mal wieder bewusst, wie schön es ist, einen Blog zu haben. Meine eigene kleine Welt in der ich selbst basteln und realisieren kann, was die Leute lesen können. Bei meinem Blog kann niemand zensieren und Algorythmen einbauen, die manche Artikel womöglich verstecken.
    Obwohl ich immernoch gerne auf Instagram unterwegs bin, finde ich es trotzdem wichtig, dass man die von dir angesprochenen Einschränkungen und Fake likes realisiert. Bei manchen Accounts fällt wohl auch einem blinden Storch auf, dass das keine echte Followerzahl sein kann
    Hab einen schönen Abend! Grüßle, Ella!

    http://www.ellaWine.de




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  • 7 Monaten ago

    Hi Jana,
    mir ist in letzter Zeit auch aufgefallen, wie viel sich da verändert hat. Und ich finde es furchtbar. Alles voller Werbung und nichtssagender Kommentare. Und so viele tolle Accounts gehen unter. Egal wie viel Bildqualität man liefert, solange man keine Kommentatoren Armee hat, sieht einen niemand.
    Was meiner Meinung nach helfen würde (zumindest ein bisschen):
    Ehrliches Interesse und mehr kommentieren, wenn man etwas gut findet.

    Und sich auf das konzentrieren, wo es keinen Algorithmus gibt: Den eigenen Blog.




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  • Franny
    7 Monaten ago

    Ihr dürft alle mal nicht vergessen, dass Instagram „Facebook“ ist. Auch hier steckt ein Zuckerberg dahinter, der mit seinem beschissenen Algorithmus alles kaputt zensiert




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  • 6 Monaten ago

    Die Frage, die sich mir stellt – mal abgesehen von all den beschissenen Beschiss-Praktiken, die du schilderst: warum ist der Aufschrei so groß, warum ärgert dass die Nutzer so sehr? Du schreibst ja, dein Hauptding ist dein Blog, genauso wie Franny über mir – auf dem hat man ja Narrenfreiheit und kann treiben, was man will. IG ist da nur die Nebenplattform.

    Ich bin selbst erst ganz kurz auf Instagram, aber im Prinzip ist das inzwischen doch zu 99% eine Werbeplattform, noch viel schlimmer als beispielsweise Youtube. Ich hab den Eindruck, den Leuten geht die Düse so sehr, weil sie Angst haben, dass ihre Einnahmequelle wegfällt und sie nicht wirklich was dagegen tun können, außer bei dem Mist mitzumachen. Aber genau da setzt dann auch die Eigenverantwortung ein. Man kann den schwarzen Peter doch nicht irgendwelchen Algorithmen zuschieben und dann irgendwelche unehrlichen, unlauteren Methoden fahren – „weil man ja muss“.
    Was da an Geld generiert wird, ist ja jenseits von Gut und Böse. Aber warum schreibt man das dann nicht mal transparent? DAS würde von Arsch in der Hose zeugen, und ganz nebenbei, auch haufenweise Klickzahlen generieren, weils polarisieren würde wie Sau




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  • Melanie
    4 Monaten ago

    Danke für deinen Blogpost! Ich habe mir selbst mit harter Arbeit und ohne unfaire Mittel (noch nie Follower gekauft o.ä., ich habe noch nicht mal S4S gemacht), über 50k Follower aufgebaut. Bis Juni letzten Jahres (also bis zur Einführung des Algorithmus) habe ich monatlich +2000 Follower oder mehr bekommen, einfach durch hochwertigen Content. Instagram war mein großes Hobby, es hat Spaß gemacht schöne Fotos zu erstellen und sich auszutauschen auf Insta. Nun bekomme ich vielleicht +200 Follower monatlich, in den letzten Tagen sinkt die Zahl sogar. Vom sinkenden Engagement und den Kommentaren die nur hinterlassen werden, damit diejenigen selbst Follower bekommen, fange ich mal garnicht an.

    Das Problem? Ich habe an mir gezweifelt und mir den Kopf zerbrochen da alle anderen scheinbar immer noch massig Follower generieren. In den letzten Tagen habe ich auch so eine Nachricht mit einer Telegram Gruppe bekommen und mich schon gewundert was das soll. Nun weiss ich ja, dass andere anscheinend auch nicht so organisch wachsen, wie es nach außen aussieht.

    Es ist auf jeden Fall sehr schade um die App, was gerade passiert. Vielleicht taucht ja bald ein neuer Stern am Social Media Himmel auf, auf dem wir uns austoben können




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