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Weekly Update KW32

Tipp: Auf Spotify habe ich den Podcast Zeit Verbrechen entdeckt. Die stellvertretende Chefredakteurin der Zeit, Sabine Rückert und der Leiter des Wissens-Resort Andreas Sentker haben da eine Reihe, die spannender ist, als so ziemlich alles, was ich in letzter Zeit konsumiert habe. Es geht um echte Kriminalfälle in Deutschland. Um Fehlurteile, Morde, Terroranschläge und Details im Hintergrund. Es ist tatsächlich so mitreißend, dass ich fast meine Haltestelle verpasst hätte.

What happened: Ich habe meinen Geburtstag gefeiert. Es ist irgendwie schade, wie sich alles mit dem älter werden verstreut. Ich habe keine große Clique in Berlin oder Münster, eher überall verstreut ein paar einzelne Freunde, die sich bundesweit irgendwo niedergelassen haben. Und so viele dieser Menschen zu sehen, die extra gekommen sind, um zusammen meinem Geburtstag zu feiern, war einfach der Wahnsinn – das war der schönste und persönlichste Geburtstag, den ich mir hätte vorstellen können. Wir waren übrigens am Tag Kanu fahren und neben einem Kahn hatten wir 8 Kanus, von denen genau eins den richtigen Weg gefunden hat. Lustig war’s trotzdem und absolut empfehlenswert! Der Spreewald ist einer meiner Lieblingsorte geworden. Wenn man selbst und seine Freunde in der Phase sind, so langsam 30 zu werden, ist das Jahr wie eine große Party, weil ständig irgendwer feiert. Ich könnt‘ mich dran gewöhnen, heute Abend geht’s weiter.

Auf dem Plan: Die letzten Wochen habe ich ein bisschen gejammert, dass alles immer auf einmal kommt und das scheint irgendein seltsames bestehendes Gesetz zu sein. Immerhin habe ich die großen Projekte jetzt fast abgeschlossen und übrigens bin ich jetzt in der Künstlersozialkasse aufgenommen worden (yayyy). Gerade lehne ich mich ein bisschen zurück und atme durch. Lauf mal wieder ein bisschen mehr mit der Kamera rum, mach eigene Sachen und schreibe mal ein bisschen mehr. Das ist nämlich das schöne an diesem Phasen-Arbeiten: Danach kann ich mich auch mal ein bisschen zurück nehmen und das Leben genießen.

In den Medien: 14 von 98 vergebenen Litraturnobelpreisen gingen an Frauen. Im 18. und 19. Jahrhundert hat sich das Tätigkeitsfeld von weiblichen Autorinnen fast ausschließlich auf ‚Groschenromane‘ beshränkt oder man hat gleich unter einem Pseudonym veröffentlicht, um zu verschleiern, dass man eine Frau war. Man sollte meinen, die Dinge haben sich heutzutage grundlegend geändert, aber auch im 21. Jahrhundert werden die Frauen nach ihrem privaten Sexleben gefragt oder es wird einfach ihr äußeres Erscheinungsbild beschrieben, gerne auch Gesichtsausdrücke oder Kleidung. Um das zu verdeutlichen, wurde der Hashtag #dichterdran auf Twitter ins Leben gerufen und es ist herrlich aufschlussreich zu sehen, was passiert, wenn man eben solche Texte über männliche Autoren schreibt.

Wishlist: Ich habe über Instagram einen Pinsel gefunden, den ich unbedingt haben musste und sofort bestellt habe. Ich hoffe, er ist wirklich so gut, wie er dort aussieht, aber laut Videos nimmt er unglaublich viel Farbe auf und ist dabei extrem präzise: Der Silver Brush Black Velvet. ich hab jetzt mal Größe 2 und 4 bestellt. Es gibt ihn meine ich nur aus den UK, also muss ich mich noch ein bisschen gedulden.

Tweet der Woche:

2 Comments

  • Kasia
    2 Monaten ago

    Liebe Jana, gestern habe ich beim Frühstück diesen Beitrag gelesen. Vielen Dank für den tollen Tipp zum Verbrechen-Podcast! Ich musste gestern den ganzen Tag die Wohnung (wegen Auszug) streichen und der Podcast hat die Zeit wesentlich spannender und erträglicher gemacht! Danke!




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    • Jana
      2 Monaten ago

      ich habe gerade auch wieder eine folge im zug gehört und mir sind die gesichtszüge entgleist. der 18 jährige der von der polizei in der heide ausgesetzt wurde… das ist alles so unfassbar




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