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5 Dinge, bei denen du Geld sparen kannst

Habt ihr auch das Gefühl, dass alles teurer wird, je älter man selbst wird? Restaurant, Wohnungen, Kleidung, Kulturzeugs… Wahrscheinlich wird man einfach anspruchsvoller und natürlich habe ich keine große Lust, mich wie manchmal zu Studentenzeiten eine Woche lang von Spaghetti mit Ketchup zu ernähren, aber manchmal fällt auch auf, wie unglaublich sinnlos so viele Investitionen im Nachhinein waren. Es gibt viele Möglichkeiten, ein wenig Geld zu sparen, ohne dass man besonders viel verändern muss. Hier sind fünf davon:


1. Essen

Ich kenne viele Leute, die sich genauso wie ich einig sind: Man kann kaum schöner investieren, als in Essen. Gerade hier in Berlin reiht sich ein besonderes Restaurant an das andere und ich könnte ein Jahr jeden Tag woanders essen und hätte sicher noch immer nicht alles durchprobiert. Es schlägt auf Dauer allerdings ganz schön auf’s Portemonnaie: Hier ein Lunch, da mal mit Freunden Frühstücken gehen, schnell noch einen Cappuccino zwischendurch und Abends kann man auch mal schön essen gehen. Und nicht nur das: Wie oft passiert es, dass wir Sachen im Kühlschrank vergessen oder Dosen in der Schublade längst vor einem Jahr abgelaufen sind?
Es lässt sich tatsächlich eine Menge Geld sparen, wenn man sein Essen ein wenig vorplant:

  • Wie kann ich meine Reste für weitere Gerichte verwenden? Hier gibt es zum Beispiel eine Zutatensuche, in der ihr eure Vorhandenen Lebensmittel einfach eingeben könnt.
  • Außerdem bietet es sich an, eine größere Portion zu kochen und einen Teil entweder einzufrieren oder am nächsten Tag zum Mittag zu essen.
  • Essen gehen ist schön, aber die Freunde zum Kochen einzuladen mindestens genauso lustig und dafür um einiges günstiger.
  • Saisonale Lebensmittel bringen nicht nur Abwechslung, sie sind in der Regel um einiges günstiger.

2. Insta-Aufenthalte

Wenn der Urlaub vor der Tür steht, habe ich direkt diese wahnsinnigen Kulissen vor Augen, die man täglich auf Instagram sieht: Ein eigener Whirlpool, eine Suite, von der man direkt ins Meer springen kann und riesige Spa-Bereiche. Das alles ist ohne Frage der Wahnsinn und natürlich will ich das auch. Der Urlaub soll ja einmalig werden und man „will sich ja auch mal was gönnen“ – aber wenn man sich an einem wunderschönen Fleck auf dieser Erde befindet, sollte man sich fragen, wie notwendig das ganze ist. Wenn ich die Gegend erkunden will und nicht den ganzen Tag in meiner unglaublich teuren Suite sitze – wie sinnvoll ist es dann, ein halbes Monatsgehalt dafür auszugeben?
Wenn man auf den Luxus nicht verzichten mag, kann es sinnvoll, sich zum Beispiel zum Abschluss für die letzten zwei Tage ein wunderschönes und auch entsprechend teures Hotel zu buchen und die Zeit dafür voll auszunutzen und die anderen Tage etwas preiswerteres zu finden, was sich hervorragend als Basis für Ausflüge eignet. Schöne Orte wird man auch zu genüge außerhalb des Hotels entdecken.


3. Unter Stress shoppen

Es kann eine wirklich teure Angewohnheit sein, sich „mal etwas zu gönnen“, wenn es einem schlecht geht. Weil es erstens nicht hilft und es uns danach sicherlich immer noch schlecht gehen wird und weil es dazu verleitet, Dinge zu kaufen, die wir eigentlich überhaupt nicht brauchen.
Genauso gefährlich kann es sein, wenn wir uns von Aktionen stressen lassen. Wenn rote Plakate aus allen Ecken nach Sale schreien und wir statt 1000 Euro 750 Euro ausgeben, haben wir nicht 250 Euro gespart, sondern 750 Euro ausgegeben. Man sollte sich also im besten Fall überlegen, ob man diese Sache tatsächlich schon vorher brauchte und nun wirklich von diesem Rabatt profitiert, oder ob man mal wieder Dinge kauft, die man sonst nie gebraucht hätte. Ein guter Indikator ist die Frage ‚Hätte ich es mir auch für den vollen Preis gekauft?‘


4. Wohnungen

Gerade hier in Berlin, aber auch in meiner alten Stadt Münster ist die Wohnungssituation für viele sehr deprimierend. Dort ist man froh, wenn man überhaupt ein Dach über dem Kopf hat und noch halbwegs zentral wohnen kann und oft hat die Wohnungssuche mit Glück zutun. Das ist sicherlich ein Grund, wieso ich immer öfter merke, dass Freunde und Bekannte ihre Budgets nach oben anpassen, um überhaupt etwas halbwegs Adäquates zu finden.
Eine Mietwohnung ist allerdings keine einmalige Anschaffung, ihr müsst jeden Monat auf’s neue Miete zahlen und jedes mal reißt es ein Loch in den Geldbeutel. Das ist Geld, was man hätte sparen können oder für eine tolle Reise hätte ausgeben können. Wenn ich mir jeden Monat Gedanken darüber mache, wie lange ich noch in dieser Wohnung leben kann, ist es vermutlich an der Zeit, etwas an der Situation zu ändern.
Ich denke, die meisten sind mittlerweile ziemlich verwöhnt, was die Größe unseres Wohnraums angeht und die wenigsten von uns nutzen den Platz tatsächlich sinnvoll. Wir halten uns in der Regel fast ausschließlich in einem kleinen Teil unserer Wohnung auf: Esszimmer zum Beispiel werden bei den meisten fast nie genutzt, brauchen wir also wirklich einen eigenen Raum dafür? Und wie viel von dem Zeug, das wir auf Dachböden, in Kellern oder in Zimmerecken lagern, brauchen wir tatsächlich?
Auf Youtube gibt es unzählige Videos von Menschen, die auf kleinstem Raum leben und diesen so gut nutzen, dass sie dort alles machen können, was ich auf unseren knapp 90 Quadratmetern mache. Das ist wirklich wahnsinnig inspirierend.


5. Partys

Alles muss größer und imposanter sein, egal ob Hochzeit, Abschlussfeier oder Geburtstag. Ich glaube, dieser Trend ist aus den USA rübergeschwappt, wo es schon seit Jahren brauch ist, riesige Feiern für das ahnungslose einjährige Kind zu feiern, inklusive Ponyreiten und Zauberer oder Hochzeiten in riesigen Palästen zu schmeißen, mit 300 Leuten, die man kaum kennt, 5-Gänge-Menüs und einem Verlobungsring, der 3 Monatsgehälter kostet.
Kauf eine Torte und bezahl 30 Euro, kauf die gleiche Torte und erwähne das Wort Hochzeit – plötzlich zahlst du das dreifache. Die Liebe ist zu einem Milliardengeschäft geworden und wir machen mit. Weil es das ja wert ist, dieser eine Tag im Leben und man gerade da ja nicht sparen möchte. Aber genauso sollte man es vielleicht sehen: Es ist eben ein einziger Tag im Leben, für den man gerade ein Vermögen ausgibt und meine Erfahrung hat mir so viel verraten: Die teuersten Hochzeiten sind nicht automatisch die besten. Manchmal ist weniger eben doch mehr und man kriegt am nächsten Tag keinen Nervenzusammenbruch, wenn man auf das Konto schaut.

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