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Weekly Update KW18

What happened: Wir waren dieses Wochenende draußen im Grünen, um etwas für einen Auftrag zu shooten und wieder einmal merke ich, wie schön es ist, die Augen aufzumachen und ins Grüne schauen zu können. Obstwiesen, Wälder, Seen… In Münster hatte ich, obwohl wir mitten in der Stadt gelebt haben immer das Gefühl, sehr naturnah und dörflich zu leben – zwei mal die Woche ist man auf den Markt gegangen, man kam schnell zum Aasee oder an den Kanal oder wir sind ein paar Minuten mit dem Fahrrad rausgefahren und waren im Grünen. Berlin ist schon ’ne andere Nummer. Hier ist immer etwas los und man langweilt sich nie, aber ich nutze auch jede Gelegenheit, um wieder rauszukommen und durchzuatmen. Manchmal glaube ich, wir sind vielleicht einfach in die falsche Ecke Berlins gezogen, aber wer kann bei dem Wohnungsmarkt schon besonders wählerisch sein? Und eigentlich ist das wirklich Meckern auf hohem Niveau.

Gesehen: Doctor Foster auf Netflix. Eine Serie über eine Mutter, die langsam mehr und mehr über die Affäre ihres Mannes erfährt. Das ganze spitzt sich dermaßen zu und ist gleichzeitig so realistisch, dass man bis zum Ende mitfiebert. 2 Staffeln á 5 Folgen gibt es bislang bei Netflix.

Gelesen: Bei Uebermedien wurde die „Online-Profilerin“ Suzanne Grieger-Langer mal genau unter die Lupe genommen, denn genau das hat der Spiegel bei einem Interview mit der „Expertin“ wohl versäumt. Ein wirklich spannender Artikel, der mich so gut erinnert an den Influencer- und Bloggerkosmos: Wenn ich nur laut genug behaupte und es oft genug wiederhole, was ich alles kann und wie wahnsinnig gut und fleißig ich bin, dann glauben es die Menschen irgendwann. Eine große Klappe und viel Selbstbewusstsein ist am Ende eben das, was zählt, da sind die Fakten erstmal außen vor gelassen.

Auf dem Plan: Ich suche gerade nach eine Möglichkeit, einen Teil meiner Kleidung sinnvoll zu spenden. In der Vergangenheit habe ich immer wieder Kisten an die Kleiderkammer gespendet. Dort werden die Sachen für wirklich ganz wenig Geld weiterverkauft an jeden, der mag (ich habe, als ich Sachen dort hingebracht habe, auch mal ein wunderschönes Kleid für 3 Euro gekauft). Jetzt ist es aber so, dass ein immenser Teil der dort verkauften Sachen einfach gestohlen wird und oft gibt man sich nicht mal mehr Mühe, das ganze zu vertuschen weil es mittlerweile bekannt ist, dass den Helfern angewiesen wurde, nicht die Polizei zu rufen und keine Konsequenzen daraus zu ziehen. Das finde ich doof und falsch und deswegen möchte ich meine Sachen lieber woanders hingeben. Nur wo? Vielleicht hat jemand von euch einen Tipp?

PS: Ich hab abgekündigt, dass am Freitag ein Gewinnspiel auf Instagram online gehen sollte. Ich habe mich um eine Woche vertan, manchmal bin ich echt verballert, tut mir leid! Nächsten Freitag ist’s aber soweit!

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12 Comments

  • Ilda Hujdur
    7 Monaten ago

    Hey,

    mit den Klamotten geht es mir genauso. Man weiß nie, wo man sie sinnvoll hingeben kann. Manchmal denke ich mir, man müsste selber etwas organisieren und in armen Ländern spenden. Und dann ist man doch zu bequem dafür… leider.
    Da ich es bisher noch nicht gesagt habe: ich weiß deine offene Art zu schätzen!

    Gruß Ilda




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    • Jana
      7 Monaten ago

      Das Problem mit anderen Ländern ist auch, dass man den heimischen Markt komplett kaputt macht, wenn man die Second Hand Ware dort einführt. Gar nicht so einfach das alles. Da hilft wohl nur weniger konsumieren…




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  • Josephina
    7 Monaten ago

    Wie wäre denn die Option dass du einen Flohmarkt machst? Die Einnahmen könntest du ja an einen guten Zweck spenden und es gibt bestimmt viele Leser in Berlin die sich über Schätze aus deinem Schrank freuen würden.




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    • Jana
      7 Monaten ago

      ich habe sogar einmal an einem Flohmarkt in Berlin teilgenommen, allerdings nicht unbedingt viel losgeworden. Ein großer Teil bleibt irgendwie trotzdem immer zurück Vor allem auch Schuhe, da muss man ja die passende Größe haben… Also ganz los werde ich die Sachen irgendwie nie




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  • Kati
    7 Monaten ago

    OXFAM! Die Erlöse gehen an Entwicklungshilfeprojekte und in Berlin gibt es echt einige OXFAM Läden, wo man Kleidung, Bücher und so weiter abgeben kann.




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  • Kasia
    7 Monaten ago

    Liebe Jana, eine polnische Bloggerin versteigert regelmäßig einige ihrer Klamotten online (man könnte das in Deutschland vielleicht über ebay machen?) und spendet den Erlös danach. Natürlich ist das abfotografieren und reinstellen etwas aufwendig, aber dadurch können alle Deine Leserinnen Teil nehmen, egal wo sie wohnen und ich denke auf diese Weise kriegt man einen größeren Erlös zusammen – wenn alle wissen, dass es für einen guten Zweck ist.

    LG, Kasia




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  • 7 Monaten ago

    Ich würde die Sachen an deiner Stelle auch über Ebay versteigern und das Geld spenden. So wirst du wirklich alles los (als Kleiderpakete) und weißt dann auch, wo das Geld am Ende wirklich landet. Und klar, weniger konsumieren hilft natürlich auch




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  • Sylvia
    7 Monaten ago

    Vielleicht könntest du ein Post über verschieden Alternativen zum Klamottenspende machen? Also Pros, Cons und welche du am besten findest? Das würde ich mich sehr interessieren




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  • Finjay
    7 Monaten ago

    Hallo!
    1. Tauschläden: jeder bringt was hin und jeder kann sich nehmen. Im Prenzlauer zum Beispiel das Café Sommerhaus am Volkspark in der Hufelandstr. Alternativ auch Tauschparty
    2. Obdachlosenheim: Da habe ich auch schon eine ganze Menge hingebracht. Manchmal können dort auch einkommensschwache Familien was holen: Kurze Röcke und hohe Schuhe sind dort also auch gut zu verschenken. Hygieneartikel kann man dort auch abgeben. Ich war im „Franziskanerkloster Berlin-Pankow“ an der Wollankstr.
    3. Flüchtlingsunterkünfte: Dort aber nach der Bedarfsliste fragen!
    4. Frauenhaus: Dort kann man auch alle mögliche Kleidung abgeben, die Frauen im Alltag hilft, beim Bewerbungsgespräch oder um sich einfach wieder gut zu fühlen. Auch da wahrscheinlich vorher anrufen.
    5. Kirche: Auch ich bin kein Fan von, aber die leisten zumindest gute Arbeit, wenn es um die Hilfe von Menschen geht, denen sonst nicht mehr geholen wird. Eine Arbeitskollegin meite auch, dass alles, was für den „deutschen Markt“ (also keine Hilfe für Obdachlose ist, weil sie keinen Partyrock brauchen), wird zu Partnergemeine in die Ukraine gebracht. Da freuen sich junge Frauen auch über modische Sachen

    Ich hoffe, dass hilft weiter.




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  • 6 Monaten ago

    Liebe Jana,

    es ist wirklich schön, die ersten warmen Tage genießen zu können, besonders an einem solch schönen Ort, wie er auf deinem Bild zu sehen ist. Ich wünsche dir eine schöne Woche mit ganz viel gutem Wetter!

    Liebe Grüße,
    Lucy von HoseOnline.de




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  • Leah
    5 Monaten ago

    Liebe Jana, ich lese deinen Post leider etwas spät – vielleicht kann ich dir trotzdem einen Tipp zur Kleiderspende geben. In Hamburg gibt es den Verein „Hanseatic Help“, dieser arbeitet nicht nur in Hamburg, sondern bundesweit und unterstützt zudem Einrichtungen in Krisenregionen. Ich war selbst schon häufiger vor Ort, arbeite grad ehrenamtlich bei der Kampagne „Ein Schlafsack kann Leben retten“ auf Festivals mit und kann dir sagen, dass die Spenden hier definitiv den richtigen Empfänger erreichen. Vielleicht schaust du’s dir ja mal an:
    https://www.hanseatic-help.org/




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