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Weekly Update KW49

Auf dem Plan: Am Montag bin ich in München und zwar bei Nature & Découvertes (Pasinger Bahnhofsplatz 5). Ab ca. 19:00/19:30 Uhr  (Edit:  das Event startet erst um 20 Uhr, bis ca. 22:00) bewaffnet mit einem Haufen Geschenkpapier und tollen Dekosachen nach dem Motto ‚Natural Gift Wrapping‘ Geschenke einpacken und ich freue mich wahnsinnig, wenn ihr vorbei kommt. Nature & Découvertes ist in Deutschland noch sehr unbekannt und das völlig zu unrecht, ich finde das Konzept nämlich so schön. Die Französische Marke legt sehr viel Wert auf Nachhaltigkeit und mit 10% des Gewinns werden tolle, lokale Projekte unterstützt. Wenn ihr also noch etwas für Weihnachten sucht, von hübschen Einrichtungssachen über tollen Rucksäcken oder einem Heimplanetarium bis hin zu Kosmetik und so viel mehr – hier findet ihr es sicher. Und wenn ihr danach Lust habt, gemeinsam Geschenke einzupacken, freue ich mich umso mehr. Auch, wenn ihr einfach vorbei schaut natürlich, oder einfach ein paar Anhänger bastelt. Vergesst nicht – ihr kennt mich, aber ich euch (meistens) nicht, also bitte bitte sprecht mich an.

Außerdem geht ein Aquarell Tutorial in Kooperation mit einem ganz tollen Partner online, auf den ich mich schon sehr freue und nach dem ihr tatsächlich am allerhäufigsten gefragt habt und ich hoffe, ich kann damit einige Fragen beantworten.

New in: Eine meiner größten Anschaffungen war wohl ein neues Objektiv. Mein Sigma 35mm 1.4er Objektiv treibt mich zu Zeit in den Wahnsinn – ich glaube das hat einen Fehlfokus. Ich bekomme damit so gut wie nichts scharf und wenn, dann war es ein Zufall. Also müsste heute das Tamron 35mm 1.8er Objektiv ankommen und laut diverser Reviews soll es ein sehr guter Allrounder sein, insbesondere auch zum filmen – was ich nie tue, aber was nicht ist, das kann ja noch werden.

What happened: Ausgemistet habe ich und tue ich noch immer. Regelmäßig bekomme ich diese Anfälle. Dann muss ich alle Schubladen rausreißen und mich von Dingen trennen, die ich nicht brauche oder von denen ich längst vergessen habe, dass sie überhaupt existieren. Das ganze beginnt immer mit großem Tatendrang, meist viel zu spät gegen Mitternacht und geht dann irgendwann fließend über in Unverständnis und Zweifel, ob ich eigentlich völlig bescheuert bin, dass ich überhaupt in diese Schublade hineingeschaut habe, wenn der ganze Brei auf dem Boden verteilt vor mir ausgebreitet liegt. Aber ich sag’s euch – wenn die Hälfte weg ist und der Rest mit einigermaßen sinnvollem System eingeräumt wurde ist das ein wirklich befreiendes Gefühl. Frühjahrsputz ist kacke, da ists wieder wärmer und man kann besser rausgehen. Macht sowas lieber jetzt, wenn es draußen ohnehin ganz ekelig kalt ist.

Gedanken: Weil man ja so oft über die ‚Berliner Schnauze‘ meckert, muss ich unbedingt meine Erfahrung mit euch teilen: Richtige Berliner sind so unfassbar nett und hilfsbereit, dass mir richtig das Herz aufgeht. Egal, ob Handwerker oder Postboten oder Leute im Service – mein Gott sind die alle nett und irgendwie entschleunigt. Da kann man sich auch gerne mal 10-20 Minuten länger unterhalten, ohne dass irgendwer Panik hat, zu spät zu kommen und als Westfälin musste ich mich erstmal daran gewöhnen, dass jemand überhaupt mehr als „Tach“ und zu mir sagt. Ich mag das – wir sollten uns mehr mit unbekannten Menschen unterhalten.

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4 Comments

  • 7 Tagen ago

    Das mit Berlin kann ich nur unterschreiben !!
    Und wegen dem Objektiv: ich glaube, ich brauche dir nicht zu erzählen, dass man Objektive justieren lassen kann? Das bewirkt echt Wunder! Schon versucht??
    lg
    Esra

    http://nachgesternistvormorgen.de/




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  • 6 Tagen ago

    Das mit Berlin habe ich während meiner Male dort auch absolut so empfunden! Aber was mich wundert ist, dass du Westfalen als Gegenbeispiel nimmst. Ich bin Düsseldorferin (also klar, andere Ecke NRW’s und eher Rheinländerin), aber ich dachte, dass sich da in NRW nicht soo viel tun würde, und habe auch, was die Gesprächigkeit in z.B. Münster oder Bielefeld betrifft, bisher auch gute Erfahrungen gemacht. Nicht so „jeck“ und frei Schnauze wie in Düsseldorf oder Köln vielleicht, aber dennoch gesprächig und offen. Ich lebe mittlerweile in Hamburg, und hier sind die Leute oft (eben anders als in der Heimat oder in Berlin) sooo ungesprächig, unfähig Gespräche am Laufen zu halten bzw. einfach nicht so offen. Natürlich ist das nicht grundsätzlich so, aber ich treffe hier eben öfter auf weniger gesprächige Menschen als gefühlt anderswo. Besonders bei den „Hamburgern“ ist das so, also jenen, die eben auch hier geboren sind und nicht wie ich zugezogen – da macht die Theorie natürlich keinen Sinn

    Wünsche dir eine schöne Weihnachtszeit!




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    • Jana
      6 Tagen ago

      NRW ist ziem,ich groß und Köln und Düsseldorf oder auch das Ruhrgebiet komplett anders. Aber so anders ist Westfalen auch, als zum Beispiel das Rheinland. Der Münsterländer ist über die Grenzen dafür bekannt, dass er nicht gesprächig ist und ich bin gebürtige Westfälin, ich bin auch so aufgewachsen. Das größte Lob des Westfalen ist, dass man nichts zu meckern hat und das ist tatsächlich so. Da kenn ich ganz viele lustige Beispiele von Freunden und Bekannten, die in anderen Städten waren und mit ihrem Verhalten sofort als Westfalen entlarvt wurden. Auch kenne ich so einige, die herziehen und einfach nicht warm werden, weil sie dieses in sich gekehrte einfach nicht verstehen. Zum Beispiel, dass man an der Kasse nicht einfach jemanden anspricht, weil mal sonst angestarrt wird wie ein Alien.




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  • 6 Tagen ago

    Ach verrückt, witzig das aus deinem „Mund zu hören“ bzw. zu lesen. Ich hatte da tatsächlich gar nicht so drüber nachgedacht, dass es da solche Unterschiede bei uns in NRW gibt… also klar, jeder Jeck ist anders, aber hatte irgendwie nie in meinem Bundesland nach ungesprächigeren Gegenden ‚gesucht‘, sonder eher deutschlandweit Unterschiede gemerkt – wieder was gelernt




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