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German Beach Towel Brigade

In Urlaubsorten treffen Kulturen aufeinander. Das kann unglaublich spannend, manchmal auch nervenaufreibend sein. Ganz besonders, wenn deutsche Kulturen aufeinander treffen. Kroatien ist ein Land, in dem sehr, sehr viele Deutsche ihren Urlaub verbringen. Die Ausmaße waren mir vor Anreise nicht ansatzweise klar und so war ich ziemlich fasziniert und überrascht, als man selbst in den kleinsten Dörfchen lieber deutsch als englisch mit uns sprach und sämtliche Tischnachbarn sich in unserer Muttersprache unterhalten haben.

Auch unser Hotel war voller Deutscher, was erstmal nichts negatives heißen muss. Es gibt da allerdings eine Unart der Deutschen, die international bekannt und berüchtigt ist und einfach nicht aussterben möchte: Die reservieren Liegen. Wie die Irren. Beach Towel Brigade ist bekannter Begriff. ein Im Hotel herrschten eigentlich klare Regeln, die das verboten. Auf dem Gelände gab es ausreichend Schilder, auf denen stand, dass das Reservieren von Liegen nicht gestattet ist und das Personal hat sämtliche zurückgelassene Handtücher gleich abgeräumt, sodass man nie in eine unangenehme Situation kommt, wenn man auf der Suche nach einer freien Liege ist.

Nun gibt es aber eben auch diese wunderbaren kleinen Buchten direkt am Meer. Ganz versteckt zwischen den Felsen und an diesen Plätzen waren wir eben besonders gerne. Viele Menschen waren dort nicht, nur hin und wieder ein paar Handtücher auf den Liegen, die wir bei Bedarf einfach zur Seite gelegt haben. Also sind wir nach dem Frühstück zu einem süßen kleinen Holzsteg gelaufen, haben ein paar Fotos gemacht, sind ins Wasser gegangen und nach 20 Minuten haben wir die von anderen Gästen zurückgelassenen Sachen auf die hintere Liege gelegt, um auf den zwei vorderen gar nichts zutun, außer zu lesen und das Meer zu beobachten. Aber irgendwie hatte ich da schon das Gefühl, dass noch etwas passieren wird.

Ich hatte recht. Anderthalb Stunden später kommt ein laut fluchendes, aufgebrachtes Paar auf uns zu und ich war gar nicht darauf vorbereitet, mich verteidigen zu müssen.

„Was soll das denn hier? Was fällt Ihnen eigentlich ein?“
„Ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht genau, was sie meinen?“
„Sie können doch nicht einfach unsere Sachen wegschmeißen! Wir waren nur kurz auf der Toilette“
„Sie waren jetzt 2 Stunden lang weg, da können sie doch nicht einfach zwei Liegen für sich beanspruchen, indem sie einfach ihr Zeug hier lassen?“
„Wir waren nur Frühstücken und auf Toilette. Wir sind seit 6 Uhr hier! Können wir etwa nicht frühstücken oder was?“
„Natürlich können Sie frühstücken, aber Sie könnten wahlweise ihre Sachen wieder mitnehmen, oder sich zumindest nicht wundern, wenn sie woanders liegen, wenn sie wiederkommen“
„Und wenn sie jetzt kurz weg sind, dann können wir auch einfach Ihre Sachen wegschmeißen?!“
„Könnten Sie nicht, wir sind nicht so dreist, einen Steg den ganzen Tag für uns zu beanspruchen, wenn vielleicht auch andere der hunderte Gäste mal hier liegen wollen. Deshalb lassen wir auch nicht unsere Sachen herumliegen, wenn wir gehen.“

So diskutieren wir eine ganze Weile ins Leere. Es bringt nichts, egal was wir sagen und es wird nur immer schlimmer. „Lass es, Jana. Die sind einfach viel deutscher als wir“ sagt mein Freund irgendwann. „WAS SIND WIR?“ fragt sie und ist nun richtig sauer. Das war alles andere als ein Kompliment für sie. der Rubikon ist längst überschritten: Sie haben sich zu weit verstrickt. Ein Einsehen ist einfach nicht mehr möglich, völlig gleich, was wir noch tun oder sagen werden und das ist uns allen klar. Da helfen selbst die Schilder mit dem Reservierungsverbot nicht mehr.

Und als er dann mit einer verzweifelten Wut verkündet, dass er sich diese Dreistigkeit nicht gefallen lassen wird, versucht er, die hintere Liege mit aller Gewalt auf dem kleinen Steg an uns vorbei zu zerren, was ein ziemliches Unterfangen war, denn es war einfach viel zu eng und nicht genug Platz. „Mir ist das zu blöd“ verkündet seine Gefährtin und er brüllt sie solle Herkan (Name vergessen) bescheid sagen. Sie werden sich nun alle vor uns legen. Und in diesem Moment, in dem ich gleichzeitig auch furchtbar genervt und trotzig bin, fange ich an, Mitleid mit diesem alleingelassenen, ungeschickten Mann zu haben und rücke meine Liege nach hinten, damit er sich vor uns platzieren kann. Die Liege geht kaputt, er legt sich zu unseren Füßen auf den Boden, raucht aufgeregt eine Zigarette und Herkan kommt nicht. Niemand kommt.

Meinem Freund war das ganze noch unangenehmer. Wir wussten beide, dass er nicht gehen wird, bevor wir gehen und so haben wir ihn nach einer Stunde erlöst und sind gegangen. „Tschüss“ sage ich zum Abschied und bemühe mich freundlich zu klingen. „Tschüss“ sagt er. „Schönen Urlaub noch“. 10 Minuten später sehen wir ihn in Richtung Hotel laufen.

Unser Erlebnis ist erst einmal eine ganz lustige Geschichte, die man im Nachhinein vielleicht amüsiert seinen Freunden erzählt, aber in dem eigentlichen Moment war sie alles andere als lustig. Es war unangenehm für beide Parteien und nach solch einem Erlebnis überwiegt erstmal die schlechte Laune und Unverständnis. Hier also meine Frage an euch: Was hättet ihr getan? Wie hättet ihr reagiert? Hättet ihr euch gar nicht erst dort hingelegt? Wärt ihr gegangen, wenn eure Vorgänger die Liege wieder für sich beanspruchen wollten? Und was hättet ihr gesagt?

15 Comments

  • 4 Monaten ago

    Wir haben das auf Fuerteventura leider vor kurzem ähnlich erlebt. ABER: Es waren keine Deutschen, das Hotel bestand aus mindestens 70% Briten. Die haben sich das anscheinend abgeguckt. Was für uns besonders ärgerlich war: Es gab nicht an allen Liegen Sonnenschirme und wir wollten aber unbedingt eine Liege mit Sonnenschirm. Und was noch blöder war: Der Normalfall war, dass die Liegen an den Sonnenschirmen stundenlang ausschließlich von Handtüchern ohne Besitzer genutzt wurden und als die Benutzer dann irgendwann kamen, haben sie sich schön in die Sonne gebrezelt und der Sonnenschirm blieb zu, während sie sich der Optik von Krebsen näherten. Einmal waren wir wirklich kurz davor, die Handtücher wegzupacken, aber getraut haben wir uns dann doch nicht. Meine Gesichtsfarbe würde sich nämlich in einer Situation wie eurer auch der eines Krebses nähern…




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    • Sue
      4 Monaten ago

      GENAU so ging es mir in Mexiko, da hatte ich das Gefühl, dass die Briten uns in der Disziplin inzwischen übertrumpfen. Selbst früh um 6 lagen schon Handtücher am Pool! Mein Glück war, dass selbst um 10 noch niemand am Strand war




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  • 4 Monaten ago

    Mein erster Gedanke? Auf jeden Fall ALLES richtig gemacht. Das ist wirklich eine wahnsinnig nervige, zurecht den Deutschen zugeschobene Eigenschaft, in dem Fall egoistisch und nicht umsichtig alles für sich reservieren und haben zu wollen und Liegen zu reservieren. Ich erinnere mich noch an All-In-Urlaube früher als Kind, als es entsprechende Verbote in der Form nicht gab und man bei 300,400 Gästen im Hotel und 200 Liegen keine andere Wahl hatte, als etwas in der Frühe zu reservieren, wenn man nicht im Gras oder Sand liegen wollte. Zum Glück achten die Hotels wohl jetzt darauf…

    Ich meine, wenn ich vom Pool aus fünf Meter zur angrenzenden Pooltoilette gehe oder ein Glas Wasser hole, möchte ich auch nicht meinen Platz räumen. Aber mehr als fünf Minuten weg zu sein geht finde ich wirklich nicht. Ich würde wohl als Badegast immer eine Karenzzeit von 5-10 Minuten geben (was ihr ja unbewusst getan habt, schließlich wart ihr im Meer und habt auch Fotos geschossen) und danach die Liegen räumen. Ich hätte es also genauso gemacht wie ihr.

    Mein zweiter Gedanke war trotzdem der, dass mir die Situation wohl auch sehr unangenehm wäre. Ich bin da eigentlich genauso und habe dann auch eine Trotzreaktion dank meines Dickkopfs, aber am Ende wäre wohl der Gedanke, ob sich die Diskussion und Aufregung überhaupt lohnt, auch recht groß.

    Mir tut der Mann auch leid – einfach, weil sie so in ihrer Art gefangen sind und sich den Urlaubstag selbst mit so einer Aktion vermiesen, statt einfach einzusehen, dass sie im Unrecht sind.




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  • FrauNase
    4 Monaten ago

    Erstmal: wunderschönes Foto!
    Die Erfahrung mit den Liegenreservieren haben wir auch schon zu genüge gemacht, zuletzt auf einem (typisch deutschen) Kreuzfahrtschiff. Das Liegenreservieren war bei der Mehrzahl der Leute offenbar schon vor dem Urlaub fest einkalkuliert: da es auf so einem Schiff bekanntlich etwas windig ist, wurden die Handtücher schon früh morgens um 5 ordentlich mit Wäscheklammern an den Liegen festgemacht. Ich wäre ja nie auf die Idee gekommen, Wäscheklammern mit in den Urlaub zu nehmen, aber gut. Gesehen hat man die Personen dann eigentlich den ganzen Tag über nicht mehr.
    Diese Eigenheit ist etwas, was ich auch so gar nicht nachvollziehen kann. Ich finde es aber gut, dass ihr euch gegen das Pärchen durchgesetzt habt. Ich selbst wäre vermutlich zu schnell eingeschüchtert gewesen und hätte das Feld geräumt, mich aber dann im Stillen geärgert. Es ist aber auch einfach so eine Sache, wie die Betroffenen dann auf einen zu kommen. Wären sie weniger aufgebracht und freundlicher auf euch zu gekommen, wäre die ganze Situation sicher für alle entspannter ausgegangen.




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  • Nadja
    4 Monaten ago

    Das erinnert mich an ein Erlebnis vor Jahren in Rom. Trastevere. Die mindestens dritte Nebenstraße. Dort, wo die Speisekarten definitiv nur in italienisch verfasst sind. Mein Mann und ich unterhalten uns in englisch-italienischem Misch-Masch mit Kellner, Koch und Mitgästen – allesamt Römer – und genießen nicht nur das hervorragende Essen sondern haben einfach nur Spaß. Plötzlich lässt sich eine Horde wildgewordener älterer Herrschaften am Nebentisch nieder. Dem lautstarken Gezeter ist sofort zu entnehmen, dass es sich hier um acht allem Anschein nach übellaunige Deutsche handelt. Müßig zu erwähnen, dass man sie schon anhand der Kleidung hätte identifizieren können (Renter-Beige mit farblich abgestimmten Socken in den passenden Sandalen). Alleine dieser Auftritt übersteigt meine (Fremd-)Scham-Grenze. Aber es kommt noch besser. Mittagshitze. Gefühlte 35 Grad. Und das Bier am Nachbartisch (übrigens der einzige ohne Sonnenschirm) fließt in Strömen. Ich sitze mit dem Rücken zu diesem Elend. Plötzlich höre ich nur noch „Tonno. Tonno. Hier muss es doch was mit Tonno geben.“ – in einem Tonfall, der einer Kaserne würdig wäre. Ich schaue meinen Mann mit großen Augen an. Er hat Erbarmen mit mir und weiß, dass ich es fertig bringe, einfach aufzustehen und zu gehen. Also bemüht er sich zum Nachbartisch, man ist ja freundlich, und bietet seine Hilfe bei der Übersetzung an. Die Tiraden, die dann auf ihn niederregneten, erspare ich mir hier, aber wer meinen Liebsten dazu bringt, sich plötzlich aufzurichten und in einem extrem tiefen Tonfall zu sagen, er hätte lediglich helfen wollen, dann sollten sie doch sehen, wie sie klarkommen, um dann zurück zum eigenen Tisch zu gehen und erstmal gar nichts mehr zu sagen, der muss schon arg unverschämt gewesen sein. Der Kellner hatte noch das Glück, kein Wort von dem, was ihm an den Kopf geworfen wurde, zu verstehen – so hoffe ich jedenfalls heute noch. Wir blieben sitzen und entschuldigten uns am laufenden Band bei Kellner und Tischnachbarn. Der Spaß hatte ein jähes Ende genommen. Aber sollte noch besser kommen… Nach einer Stunde mit Bier und ohne Tonno wurde die Rechnung akribisch auseinandergenommen. Der Kellner erhielt kein Trinkgeld, weil er die Truppe, so der unüberhörbare Tenor aller acht, übers Ohr gehauen hatte, und wir bekamen den Rat „bloß aufzupassen wie ein Luchs, denn hier würde man beschissen von vorne bis hinten“. Das ganze ist jetzt sechs Jahre her und ich höre heute noch meine Gabel auf den Teller fallen. Mittlerweile lache ich darüber, oft sogar. Und Tonno ist ein geflügeltes Wort bei uns. Damals jedoch wäre ich am liebsten im Erdboden versunken. Was bin ich froh, nicht so deutsch zu sein!




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  • 4 Monaten ago

    Also ich hätte mich auch dort hin gelegt. Wie ich dann bei dem Tumult reagiert hätte, kann ich nicht sagen, aber wahrscheinlich sehr ähnlich




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  • Merle
    4 Monaten ago

    So eine blöde Situation, und das auch noch im Urlaub, wenn man eigentlich entspannen möchte…. Ich glaube, das Vernünftigste wäre es mit der Situation so umzugehen, dass sie am wenigsten die eigene Laune verdirbt: So lange der ärger über dieses Verhalten größer ist als der Ärger dumme Diskussionen zu führen, ruhig weiter diskutieren und wenn man merkt, dass die Diskussion einem die Laune verdirbt, einfach ganz nach dem motto „der Klügere gibt nach“ die Liege überlassen, nicht weiter drüber nachdenken und woanders die Sonne und das Meer genießen




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  • Isabelle
    4 Monaten ago

    Oh Mann, das kann ich auch absolut nicht verstehen und für mich bedeutet das auch Fremdschämen pur. Der Ton macht auch die Musik und euch direkt so anzufahren ist einfach das Letzte. In Form von Liegen reservieren ist mir das zum Glück nicht so wirklich mal passiert, aber mein Freund und ich lagen letztens ganz brav auf unserer Picknickdecke an einem Anglersee, waren nicht mal drin oder hatten laut Musik an – da rudert ein alter Mann auf den See, den wir nicht bemerkt haben. Er sieht uns auch erst als er auf der Mitte des Sees ist und schreit uns direkt an: Hier darf man nicht schwimmen! Das ist Privatgelände! Mein Freund hat ruhig geantwortet, dass wir nicht vorhaben in den See zu gehen und auch kein Privatgeländeschild bemerkt hätten, da droht der uns wild mit seinem Handy fuchtelnd damit, die Polizei zu rufen. Ich mein geht’s noch? Sind dann auch gegangen, weil ich darauf KB hatte aber mein Freund hätte gern weiter diskutiert. In eurem Fall hätte ich wahrscheinlich genau so reagiert, hätte es denen aus Trotz auch erst schwer gemacht aber dann wäre ich auch abgezogen, weil so Leute dann ja doch das Urlaubsfeeling schmälern. Der Klügere gibt halt nach.
    Liebste Grüße




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  • Bianca
    4 Monaten ago

    Hey Jana, lustige Story, ich selber schwanke in solchen Situationen immer, ob ich jetzt meinem „Erziehungsauftrag“ nachgehen soll, oder dem Wunsch, einfach meine Ruhe zu haben und jeder Konfrontation aus dem Weg zu gehen. Meistens tue ich letzteres, einfach, weil ich weiß, dass ich mich sonst ewig über Ungerechtigkeiten aufregen kann.

    Eine Sache wollte ich noch loswerden, In Kroatien sprechen vor allem auch deshalb so viele Leute Deutsch, weil sie während des Balkankrieges als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen und später dann wieder in ihre Heimat zurück gekehrt sind. Das erlebt man praktisch im ganzen Balkan, in Kroatien ist der Krieg nur nicht mehr so präsent, würde ich behaupten, wie in den anderen Ländern, so zumindest meine Erfahrung. Aber das Wissen um die Sprache und die Lebensweisen der Deutschen macht den Tourismus natürlich viel einfacher.




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    • Jana
      4 Monaten ago

      Ja, da hast du natürlich recht und als wir dorthin gereist sind, habe ich gar nicht daran gedacht. Beziehungsweise, dass die Sprache noch immer so präsent ist, aber 1/10 der Kroaten leben ja meine ich tatsächlich sogar in Deutschland. Wir sind auch an ein paar Höfen vorbei gefahren, die noch voller Einschusslöcher waren. Krieg ist irgendwie immer so fern, dass man gar nicht daran denkt als wohlbehüteter Deutscher. Vor allem so nah…




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  • 4 Monaten ago

    Deine Urlaubsgeschichte beweist mal wieder dass sie doch wahr sind diese Klischees. Ich finde ihr habt genau richtig reagiert. Vor allem in einem Hotel, wo es überall Verbotsschilder gibt und die Einhaltung vom Personal auch beachtet wird, finde ich diese Unart besoners dreist. Ich habe mich auch lange von sowas stil ärgern lassen- mittlerweile bin ich in Thermen auch dazu übergegangen, einfach Handtücher auf die Seit zu legen. Wenn man kurz aufs Klo geht und gleich wieder zurück kommt verstehe ich es – da räume ich mein Liegetuch auch nicht weg. Liebe Grüße *thea




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  • Sylvia
    4 Monaten ago

    Achje sowas bringt mich echt zur Weissglut und das ist auch einer der Gründe, warum wir bevorzugt AirBnb buchen und zwar in der Hoffnung weit von allen Deutschen zu sein. Ich mag auch nicht am Strand irgendwelchen Gesprächen lauschen, dieses Problem erledigt sich, wenn keiner Deutsch spricht auch meistens von selbst. Ich hab leider die Gabe hinhören zu müssen wenn ich es verstehe und so höre ich oft Dinge die keinen interessieren.

    Liebe Grüsse
    Sylvia
    http://www.mirrorarts.at – Fotografieblog




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  • 4 Monaten ago

    Ich bin dann anscheinend der Einzige Mensch der noch nie diese Reservierten Liegeplätze erlebt hat.
    Gut ich reise viel, aber eher an Orten, an denen eher weniger am Pool gelegen wird – bzw. ich bin auch nicht so der Typ zum rum liegen.
    Aber die Geschichte ist schon arg unangenehm.
    Ich schäme mich bei so was einfach nur fremd und will aus solchen Situationen entkommen.
    Ich Diskutiere da nicht lang oder werde gar einfach nur bissig
    Aber der Ort ist auch einfach schön, verstehe, dass man den nicht einfach passiert, nur weil jemand sein Zeug da gelassen hat.

    alles Liebe deine Amely Rose schau dir gerne meinen London Vlog an




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  • Sarah
    4 Monaten ago

    Ich war noch nie in Kroatien und mache auch nie Urlaub in Hotels, daher kenne ich das „Liegenproblem“ nicht so.
    Aber was mich immer tierisch aufregt, sind (zu 90% deutsche) Menschen, die in Restaurants – wohlbemerkt nicht in klassischen Urlaubsorten – davon ausgehen, dass jeder ihre Sprache spricht. Und richtig wütend werden, wenn sie statt eines großen Bieres dann doch ein kleines bekommen. Wenigstens auf Englisch sollte man es doch probieren können, wobei ich auch der Meinung bin, dass man sich die absoluten Grundbegriffe doch auch in der jeweiligen Sprache beibringen kann.
    Aber dank dir weiß ich jetzt, dass ich diesen Menschen in Zukunft neben der Option, in Deutschland zu bleiben, auch empfehlen kann, nach Kroatien zu reisen




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    • Jana
      4 Monaten ago

      Ja absolut, ich weiß genau, was du meinst. Wir haben auch grundsätzlich immer auf Englisch geredet, obwohl wir wussten, dass das Personal auch deutsch spricht und als wir in den kleinen Dörfchen Englisch sprachen, wurden wir sofort abgewürgt. Wir sollten doch bitte Deutsch sprechen, sie würden kein Wort verstehen




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